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Vernetzung der Arbeitsplätze


Die Rechner im Pfarrbüro haben inzwischen Paar Updates abbekommen uns sehen schon etwas gesünder aus.

Die Frage, wie man einen Win7-PC als Fileserver mit Win10-PCs kommunizieren lassen sollte, hat mich schon gestern beschäftigt, aber da gab es noch andere Probleme zu lösen. Heute aber wäre es so weit. Ich dachte erst an HomeGroups aber der Win7 konnte keine anlegen. Später las ich, die wurden um Win10 oder 11 abgeschafft. Na ja, schließlich legte ich auf Win7 einen 2-ten User mit einigen besonderen Berechtigungen an, und diesen User verwendete ich dann, um auf die Shares des Win7 ein "map network drive" zu definieren. Letztlich habe ich nun überall den Laufwerk Z, der physisch auf dem Win7 liegt. Damit komme ich den, was gewünscht ist an dieser Stelle vermutlich recht nah. Fr. Roberto habe ich nur in der Früh gesehen, dann ist er nach Dili abgereist.

Heute gab es häufiger Stromausfall. Das ist recht ärgerlich, wenn man einen Fileserver hat, der zuerst den Bootmanager GRUB startet, und dort als Default eine abgebrochene Linux installation eingetragen ist. Nach jedem Stromausfall hatte ich heute keine Daten auf dem Natzlaufwerk z: und wenn ich mir die Konsole des Win7 anschaute, war dort immer nur ein impressionistisches Gemälde zu sehen: Bildschirm streng in 2 Hälften zerschnitten, die linke Seite hat nur dekorative Elemente, auf der rechten Seite sind vergrößerte Elemente eines Debian oder Linux Mint zu sehen, mit einer Eingabezeile - ev für user oder für passwd. Wenn dieser Linux mindestens fertig booten würde und ich den user/pwd hätte, so würde ich leicht den Grub.cfg ändern können. Hat ev jemand parat, wie man GRUB "zur Laufzeit" verändert, sodaß beim nächsten Mal der andere System als Default eingetragen ist? Ich gehe bald schlafen und würde es dann nicht recherchieren müssen. Ansonsten habe ich versucht, die Avira zu installieren. Leider habe ich bisher nur geschafft, den initialen Installationsprogramm zu downloaden. Die Installation läuft an, aber dann geht es doch nicht weiter... muss ich mal schauen. 

Ansonsten habe ich die Eingangstür (zu meinen Vorraum) repariert. Ich tat es als es wieder mal keinen Strom gab). Die Tür war sehr schwer aufzubekommen, weil nach weniger cm schleifte schon der vordere Teil auf den Fliesen, brachte die Tür zum vibrieren. Beides was laut und anstrengend. Ich konnte sie aber nicht offen stehen lassen, weil unsere 3 Hunde dort einziehen könnten. Na ja, Fr. Bong nahm mich in die Werkstadt, ich nahm mir eine Säge und sägte die Tür durch den Schlitz unten etwas an - leider kann man die Türe nicht abmachen, ohne die beiden recht langen Scharniere abzuschrauben. Als ich fast fertig war, viel mir erst ein, dass ein Volontär aus Australien, dem die Säge vermutlich gehört, demnächst kommen soll. Also begnügte ich mich damit, dass die Türe jetzt fast ohne Kontakt zu Boden aufgeht und kein Geräusch macht. Es mag eine bessere Lösung - Ausbauen, größeren Abstand zu Boden schaffen), aber die sollte sich ein Profi vornehmen

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